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Mundstücke für Paetzold by Kunath Blockflöten

PbK Anblasstücke

PbK Tropfenfänger

Agnès Blanche Marc ist eine fantastische Pädagogin. Sie hat mit großem Einfühlungsvermögen jeden "Schüler" auf seinem ganz persönlichen Niveau abgeholt und mit ihren liebevollen Korrekturen bei jedem aktiven Teilnehmer in kürzester Zeit hörbare Umsetzung / Fortschritte erzielt. Das war einfach großartig! Agnès lebt die französische Musik: Als Musikerin, als Spezialistin für Hotteterre und als Pädagogin! Ein extrem lehrreiches und motivierendes Webinar! Eine fantastische Dozentin!
5. Mai 2021
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Petra Menzl
24.04.2021 Webinar mit Simon Borutzki: HÄNDEL Teil 1. Wow! Was mich ja so begeistert, sind die vielen Querverbindungen, die Simon aufzeigt. Stellt euch eine große Karte vor mit Namen überall, Jahreszahlen und Orten. Und dann lauter Verbindungslinien, teilweise dichter als ein Spinnennetz. Da sind zwei Jahrhundertkomponisten beinahe im selben Monat und Jahr geboren, leben wenige Kilometer voneinander weg, reisen an dieselben Orte – begegnen sich aber nie – werden von demselben Augenarzt operiert und erblinden dennoch. Die Parallelen zwischen Händel und Bach sind faszinierend. Aber nicht nur die. Große Namen und ihre Beziehungen untereinander, wie sie sich teilweise um dieselbe Stelle bewarben, aber dankend ablehnte, weil man noch eine dazugehörige jüngere Frau hätte heiraten sollen – solche Anekdoten machen Simons Vorträge immer sehr unterhaltsam. Die Lebensstationen Händels, sein ungeheurer Reichtum, den er in London erwarb (wenn Mozart das gewusst hätte) und die facettenreiche Verarbeitung eigener musikalischer Motive in verschiedenen Werken konnte Simon teilweise nur andeuten. Leider macht bei den wunderbaren Hörbeispielen immer wieder die Technik einen Strich durch die Rechnung (jedenfalls bei mir). Dennoch kann die umfangreiche Vorarbeit und konzentrierte Darbietung nicht genug gewürdigt werden. Bravo und vielen Dank für diesen lehrreichen Vormittag!
24. April 2021
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Christiane
Ein ganz großartiges Webinar zu Händel (24.04. 21)! Ich hatte ja schon das Strickzeug bereitgelegt, in der Erwartung einer gemütlichen Vorlesung, aber Simon Borutzki hat ein solches Feuerwerk entfaltet aus Lebenslinien, musikalischen Werken, Regionen Europas und Menschen, die sich gegenseitig unterstützten, miteinander konkurrierten, musikalische Ideen weitergaben (oder klauten...) und genialen Einfällen, dass ich gebannt den Notenlinien und dem Skript folgte, Namen und Fragen aufschrieb und jetzt total "angefixt" bin, ganz viel Händel zu spielen, den ich ja sowieso sehr liebe, und auch weiterzulesen, Biographisches und alles rund um diese Kreise im 17. und frühen 18. Jahrhundert. Ein toller, mitreißender Dozent und ganz viel zum Entdecken für die eigene Musik!
24. April 2021
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Andrea Adrian
17.04.2021 Webinar mit Agnès Blanche Marc HOTTETERRE L'Art de préluder. Vom Notenbild her machen diese kleinen Schätzchen Angst. Striche, Kreuzchen, Haken nach oben oder unten über den Noten und urplötzlich 32tel-Läufe wechseln mit punktierten Achteln und anderen - das muss gelesen und umgesetzt werden, gern inegal. Der Ungeübte spielt das nicht vom Blatt. Es sind aber Lehrstücke, quer durch alle Tonarten und dafür gedacht, den Spieler dahin zu bringen, einst selbst solche Vorspiele - "Prä-Ludien" - zu improvisieren. Im Barock war das tatsächlich Gang und Gäbe. Wir wurden wieder nach Versailles zu Ludwig XVI. entführt. König, Künstler, Tänzer. Eins wurde mir dabei klar: eine Französin wie Agnès hat das im Blut! Mit welchem Temperament sie den Charakter dieser Musik erklärt, das Tänzerische erlebbar macht, singend spricht (das kann sie!) und die Musik in Bewegung umsetzt - man muss dabei gewesen sein. Die Unterschiede zum italienischen Stil wurden an vielen Stellen parallel verdeutlicht. Es wirkt bei Agnès alles so leicht, so natürlich, selbstverständlich bis zu dem Moment, wo man selbst die Flöte zur Hand nimmt. Dann hakelt's wieder. Aber dank der mutigen aktiven Teilnehmer haben wir jetzt einige Präludien sehr genau erarbeiten können und sollten es mit einigem Fleiß doch ein Stück vorwärts bringen können. Weitere kann man sich dann allein erarbeiten. Und wer möchte, wird von Agnès nie abgewiesen, eine online-Unterrichtsstunde zu erhalten. Vielen Dank für diese großartige Motivation!
17. April 2021
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Muesli
10.04.2021 Webinar mit Frank Oberschelp: AUF DER SUCHE NACH DER SCHÖNSTEN VERZIERUNG. Da werdet ihr vergeblich suchen, die gibt es nämlich nicht. Aber sehr viele sehr schöne wohl! Es ist die Frage, wann man welche Möglichkeit anwendet und wie man sie überhaupt findet! Verzierungen sind der Ausdruck des ästhetischen Lebensgefühls, sagt Frank und machte anhand von Bildern aus Versailles deutlich, wie selbstverständlich damals alles, aber auch wirklich alles verziert wurde. Wir als „Generation Bauhaus“ haben ganz andere Seh-Gewohnheiten. Daher fällt es uns schwer, das richtige Maß zu finden bzw. Verzierungen überhaupt als nötig zu erachten. Frank ist es in diesem Webinar großartig gelungen, anhand der Übungs-Notenbeispiele von Quantz sowie Vor- und Nachspiel-Übungen alle Teilnehmer wirklich die meiste Zeit aktiv werden zu lassen. Das muss erst mal organisiert werden! Zu einem tollen Playback konnten zum Schluss alle ein Concerto grosso von Corelli mitspielen. Ich dachte, im Bass wird es wohl weniger Noten geben… Irren ist menschlich. Aber es hat so viel Spaß gemacht und war wieder schön, bekannte Gesichter zu sehen und gemeinsam zu musizieren (auch wenn man die anderen nicht hören konnte). Vielen Dank, lieber Frank, für diesen tollen Samstag und an Jo und Katze ebenso.
10. April 2021
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Chris
27.03.2021 Webinar mit Simon Borutzki: DIE BLOCKFLÖTE BEI BACH – TEIL II. Draußen ein schreckliches Aprilwetter, wir alle in der warmen Stube. Simon ging auf viele wunderbare Kantaten mit Originalabbildungen der Handschriften ein und zeigte, wie einerseits die moderne Notation aussieht, mit welchen Instrumenten gespielt wird und wie das Klangresultat ist, was Bach genau vorher geplant und sich vorgestellt hat. Sehr schöne Hörbeispiele verdeutlichten das Gesagte. Es ist wirklich bemerkenswert, wie gut strukturiert und zügig Simon seine Vorträge hält. Vielen Dank dafür! Wir sind heute sehr verwöhnt durch super lesbare gedruckte Noten. Was die Kopisten in der Barockzeit zu bewältigen hatten, können wir gar nicht mehr nachvollziehen. Und die Musiker waren geschult im Lesen und Interpretieren der verschiedenen Handschriften. Ich denke, da ist über die Jahrhunderte viel an Wissen und Fertigkeiten verloren gegangen. Auch das ist mir durch Simons Ausführungen klar geworden. Ich bin beeindruckt!
27. März 2021
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Chris
20.03.2021 Webinar mit Agnès Blanche-Marc: FINGERTECHNIK – wieder ausgesprochen gut besucht und methodisch super vorbereitet. Das A und O sind Körperhaltung, Lockerheit und Ökonomie der Bewegung. Agnès betont immer wieder, dass man beim Üben durch Langsamkeit und Exaktheit in der Ausführung zum Ziel kommt, nicht durch krampfhaftes Wiederholen. Das hat schon Laura gesagt! Mich tröstet, dass ich nicht die Einzige bin, die sich falsche Haltung der Hand oder andere Fehler über die Jahre angewöhnt und verfestigt hat. Aber ich bin dankbar für solche Grundlagen-Webinare. Davon profitiere ich ungemein und hoffe auf Fortsetzung. Katze rundet die Veranstaltungen sehr gut ab durch rechtzeitiges Öffnen des Webinar-Raums, eine Einführung und am Ende eine Zusammenfassung mit Ausblick auf Kommendes. Gern könnte auch Jo wieder ab und zu optisch in Erscheinung treten – nicht nur akustisch. Euch und dir, liebe Agnès, ein großes Dankeschön für den lehrreichen Samstagvormittag!
20. März 2021
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Chris
Doppelzunge - mit Simon Borutzki. Klasse! Sein "spuckendes Lama" wird mich die nächsten Wochen begleiten und zum Lachen bringen :)
13. März 2021
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Anne Pape
13. März 2021 Webinar DOPPELZUNGE mit Simon Borutzki und internationaler zahlreicher Beteiligung. Ich hätte nicht gedacht, dass man zwei Stunden über Zungentechnik reden kann und beileibe nicht alles gesagt hat. Spannend ist ja auch, dass die verschiedenen Dozenten, die Katze und Jo einladen, zwar dieselben Probleme von verschiedenen Seiten beleuchten, zum Schluss aber alle das gleiche Ziel verfolgen: das Blockflötenspiel perfektionieren, damit wir der Musik gerecht werden können. Darum geht es doch letztendlich. Und es reift sicher nicht nur bei mir die Erkenntnis, dass man ohne Grundlagentraining vieles nicht umsetzen kann. Wie ganzheitlich greifen doch die einzelnen Elemente ineinander! Die Zunge, der Atem, die Finger – alles harmoniert miteinander, darf sich aber nicht gegenseitig beeinflussen. Reflexkopplung nennt es Simon. Also nicht bei weicher werdender Zunge automatisch weniger blasen. Na, macht mal… Bis nächsten Samstag haben wir Zeit, den Muskelkater in der Zunge zu kurieren, dann hilft Agnès unseren Fingern auf die Sprünge. Katze und Jo planen ihre Webinare so, dass die Themen ineinandergreifen und man eigentlich keins mehr verpassen darf. Es entstehen Zyklen, das finde ich fantastisch! Man muss sich ja gar nicht mehr an der Hochschule anmelden. Vielen Dank für diese Weitsicht! Und vielen Dank, Simon, dass du uns wieder mit so viel Material ausstattest. Wir sehen uns bei Händel wieder!!
13. März 2021
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Chris
06. März 2021 Webinar mit Ralf Bienioschek: ARRANGIEREN – ein heikles Thema! Ralf hat hohe Ansprüche und erklärte, wie man vorgeht bzw. vorgehen _kann_. Auf alle Fälle sind geschulte Ohren nötig, die aus einem Song die entsprechenden Stimmen und eingesetzten Instrumente herausfiltern können (selektives Hören). Dann muss man sich ehrlich fragen, ob Blockflöten überhaupt geeignet sind, bestimmte Effekte klangvoll umzusetzen. Nicht alles ist machbar, und niemand soll sich in und mit seiner Stimme langweilen. Am Beispiel von „Bad Guy“ (es gibt auf YouTube ein tolles Video dazu) konnte Ralf demonstrieren, wie das dann im Notenbild aussieht. Natürlich auch mit Klangbeispiel. Zum Schluss durften wir sein Arrangement von „Gardenparty“ (Mezzoforte) noch vollständig genießen. Nicht nur Modernes, Popiges, bearbeitet Ralf, er will auch Schuberts Unvollendete arrangieren – darauf bin ich persönlich besonders gespannt. Ende Oktober will er wieder live ein Seminar in Fulda veranstalten – Grooving Recorder light. Das wird bestimmt lustig, denn Ralf hat eine sehr mitreißende Art und kann auch Ungeübte an die Thematik heranführen. Vielen Dank für die spannenden 2 Stunden heute!
6. März 2021
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Christiane Aßmus